Fünf Uhr morgens …

… ist genau meine Zeit. Es ist still in der Wohnung, man hört nur das Klappern meiner Tastatur. Zugegeben, jetzt, wo es morgens um fünf schon (fast) hell ist, fühle ich mich als Frühaufsteher nicht so fehl am Platz wie im Winter.

Ich weiß von einem Autor, der jeden Morgen zwischen fünf und sieben zwei Stunden schreibt – bevor die Kinder aufstehen. Ich weiß nicht, ob ich so diszipliniert wäre, ich habe keine Kinder. Und kreativ schreiben kann ich nicht so auf Befehl (ich bin ja auch noch Übersetzer, und das Übersetzen kriege ich morgens ganz gut hin). Natürlich habe ich keine Ahnung, wie viel er von diesen zwei Stunden er tatsächlich schreibt und nicht wild herumprokrastiniert. Aber das Konzept ist nicht das Schlechteste.

Wobei es auf die Umstände ankommt – als ich Student war, habe ich oft bis nachts um zwei irgendwelche Hausarbeiten verfasst. Das kann ich mir heute überhaupt nicht mehr vorstellen. Meine Arbeit fühlt sich zwar auch heute meistens nicht wie Arbeit an, aber trotzdem bin ich irgendwann abends, wenn es wieder dunkel ist, auch mal ganz froh, den Rechner wieder auszumachen.

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