Drei Fragen an den Lektor: Martin Hielscher (C. H. Beck)

Was ist Ihr wichtigster Tipp für angehende Autoren?

Aus meiner Sicht ist ein eigener Ton wichtig, wer Autor werden will, muss Durchhaltevermögen haben und sich nicht durch Ablehnungen usw. abschrecken lassen, gleichzeitig sollte man schauen, was sonst erscheint und was es alles schon gibt. Beten und arbeiten!

Wie muss ein unverlangt eingesandtes Manuskript aussehen, damit es jemand ansieht?

Unverlangt eingesandte Manuskripte haben generell ganz schlechte Karten. Man sollte sich möglichst um eine Vermittlungsinstanz bemühen, Autor, Agentur etc. Manuskripte nur dahin schicken, wo sie vom Programm her tatsächlich auch passen könnten. Ein kurzes Anschreiben, knappes informatives Exposé sind wichtig und der Text sollte so formatiert sein, dass man auch ihn angenehm lesen kann.

Wer oder was war für Sie die größte literarische Entdeckung der letzten Jahre?

Für mich waren das unsere Autoren Benjamin Stein („Die Leinwand“) und Jonas Lüscher („Frühling der Barbaren“), sonst die Wiederentdeckung von John Williams, „Stoner“ beim dtv.

Prof. Martin Hielscher ist Programmchef der Belletristik-Sparte des Münchener Verlags C. H. Beck.

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