Drei Fragen an die Lektorin: Diana Stübs (Rowohlt)

Was ist Ihr wichtigster Tipp für angehende Autoren?

Ach, „wichtigster“ würde ich nicht sagen, weil im Zusammenhang mit Autoren und ihrem Schreiben beinahe alles von „den Umständen“ abhängt und gesondert zu betrachten ist. Ich denke, dass es wichtig ist, sich in keinen Elfenbeinturm zurückzuziehen, zu, blödes Wort, netzwerken.

Wie muss ein unverlangt eingesandtes Manuskript aussehen, damit es jemand ansieht?

Damit ein unverlangt eingesandtes Manuskript angesehen wird, muss es eigentlich nur ausreichend frankiert sein; natürlich schaut im Haus jemand darauf. Damit es auf dem Tisch des richtigen Lektors landet, muss es irgendwie mit ihm in Verbindung zu bringen zu sein, über das Anschreiben, ein Stichwort oder eine Besonderheit darin.

Wer oder was war für Sie die größte literarische Entdeckung der letzten Jahre?

Ich glaube, für jeden Lektor ist der Text, mit dem er sich gerade beschäftigt, eine große Entdeckung und ein Abenteuer, ich würde da keinen der deutschen Rowohlt-Autoren herausheben wollen. International ist das für mich der unglaubliche Ben Lerner, dessen Bücher smart und lustig sind, was so selten wie fabelhaft ist.

Diana Stübs ist Lektorin im Rowohlt Verlag in Reinbek bei Hamburg.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s