Schreiben? Erleben!

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In einem vielbeachteten Artikel in der ZEIT schrieb sich Florian Kessler vor einiger Zeit geradezu den Frust von der Seele. „Lassen Sie mich durch, ich bin Arztsohn!“ hieß der Beitrag, und es ging um die Tatsache, dass die junge deutsche Literatur, vor allem in Form der Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge in Hildesheim und Leipzig, immer gleichförmiger werde, geradezu „brav und Weiterlesen

Der Verlag und das Buch

Für einen Verlag ist ein Buch in erster Linie ein Produkt. Das muss man sich immer klarmachen, wenn man es mit einem Verlag zu tun hat. Hantieren Verlage wie Suhrkamp und Hanser in Verhandlungen mit Agenturen mit 5-stelligen Vorschuss-Beträgen, wenn es darum geht, einen vielversprechenden neuen Namen an Bord zu holen und die Konkurrenten zu überbieten, so tun sie das einzig und allein deshalb, Weiterlesen

Die Vorbilder der Vorbilder

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Es kann hin und wieder ganz spannend (vielleicht auch beruhigend) sein, sich daran zu erinnern, dass auch die großen literarischen Talente, die viele von uns als Vorbilder ansehen, wiederum Vorbilder hatten und viel, viel gelesen haben, bevor sie schrieben.

Oft und gerne verweisen Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf die Klassiker. So gab Rolf Hochhuth Schiller als größtes literarisches Vorbild an, Weiterlesen