Drei Fragen an den Lektor: Christopher Heil (Droschl)

Was ist Ihr wichtigster Tipp für angehende Autoren?

Den einen wichtigsten Tipp gibt es wohl nicht … Sie sollten viel lesen, sich über Literatur und das Schreiben austauschen, die kleinen und großen Dinge im Alltag genau beobachten, Stimmungen aufnehmen und auf sich wirken lassen, einfach neugierig sein – all das schult den Blick für Feinheiten und Details, bringt sie weiter und bestenfalls auch auf neue Ideen. Natürlich ist viel Geduld und Ausdauer gefragt: lange genug am eigenen Ton und Text feilen und das Manuskript nicht vorschnell abschicken.

Wie muss ein unverlangt eingesandtes Manuskript aussehen, damit es jemand ansieht?

Ich schaue mir alle per Post eingesandten Manuskripte an, merke leider sehr oft, Weiterlesen

Schreiben? Erleben!

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In einem vielbeachteten Artikel in der ZEIT schrieb sich Florian Kessler vor einiger Zeit geradezu den Frust von der Seele. „Lassen Sie mich durch, ich bin Arztsohn!“ hieß der Beitrag, und es ging um die Tatsache, dass die junge deutsche Literatur, vor allem in Form der Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge in Hildesheim und Leipzig, immer gleichförmiger werde, geradezu „brav und Weiterlesen

Unter Strom – digital und/oder literarisch?

Ende Januar 2017 gebe ich zusammen mit Werner Irro an der Bundesakademie Wolfenbüttel ein Seminar zum Thema „Unter Strom: Twittern, Bloggen & Co.“ Dabei wollen wir uns damit beschäftigen, wie man neue digitale Formate literarisch nutzbar machen oder auch mit Literatur füllen kann. Der folgende Mailwechsel gibt einen Einblick in unsere Vorbereitungen. Es sind übrigens noch ein paar wenige Plätze frei.

Von: Cornelius Hartz [info@cornelius-hartz.de]
Gesendet: Sonntag, 13. November 2016 10:22
An: Werner Irro
Betreff: Unser Schreibseminar

Hallo Herr Irro,

ich habe eine gute neue Idee für unser Schreibseminar im Januar Weiterlesen

Die Vorbilder der Vorbilder

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Es kann hin und wieder ganz spannend (vielleicht auch beruhigend) sein, sich daran zu erinnern, dass auch die großen literarischen Talente, die viele von uns als Vorbilder ansehen, wiederum Vorbilder hatten und viel, viel gelesen haben, bevor sie schrieben.

Oft und gerne verweisen Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf die Klassiker. So gab Rolf Hochhuth Schiller als größtes literarisches Vorbild an, Weiterlesen