Plotten – aber wie?

Wenige Wörter sorgen für so viel Unmut wie der Begriff „Plotten“. Das kommt nicht von ungefähr: Einen nachvollziehbaren, funktionierenden, vielleicht auch logischen Plot für ein Romanprojekt oder eine Erzählung zu entwickeln, ist gar nicht so einfach. Und man will ja auch nicht jedes Mal die „Heldenreise“, die klassischste aller Plot-Strukturen, neu auflegen, auch wenn sich in vielerlei Hinsicht damit spielen lässt (siehe meinen Eintrag dazu).

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Schreibende übers Schreiben – Zitat 75

„Romane sind sehr lang, und lange Romane sind sehr, sehr lang. Verdammt viele Arbeitsstunden gehen da hinein. Ich setze mich einfach immer wieder daran, und wenn etwas kommt, dann kommt es. Wenn ich mal einen Vormittag lang kein einziges Wort schreibe, beunruhigt mich das nicht. Komme ich einmal gar nicht weiter, dann gehe ich Billard spielen oder so, oder ich schlafe darüber – mein Unterbewusstsein wird es schon für mich reparieren.“ (Martin Amis)

Praxis: unterschiedliche Perspektiven

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Das Spiel mit unterschiedlichen Perspektiven kann sehr reizvoll sein, ob man es nun zur Gestaltungsgrundlage eines langen Textes macht, so z. B. den ganzen Aufbau eines Romans bestimmen lässt, oder nur hin und wieder als Stilmittel einfügt.

Beim Thriller The Girl on the Train von Paula Hawkins werden die Kapitel in der Ich-Perspektive von verschiedenen Figuren erzählt, aber jeweils Weiterlesen

Mein Kanon

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Ein paar Mal schon hat man mich gefragt: „Schön und gut, viel lesen. Aber was?“ Das ist natürlich im ersten Moment völlig egal. Wenn es nicht gerade irgendwelche x-beliebigen Titel aus dem Kindle-Store sind, die einem für 99 Cent um die Ohren gehauen werden und die mehr formale Fehler enthalten als der Facebook-Post eines AfD-Anhängers, Weiterlesen